24.10.2020 Horst Schroth: Schlusskurve

Horst Schroth geht in die „Schlusskurve“.

Nach rund vier Jahrzehnten und etlichen Millionen runtergerissenen Kilometern in Zügen, Autos, Bussen, Fliegern und all dem, was einen Menschen von Ort zu Ort bringt, nach neun großartigen Programmen gemeinsam mit namhaften Kollegen und nach neun ebenso erfolgreichen Soloprogrammen, wird es langsam Zeit für Horst Schroth, auf die Bremse zu treten.
Also hat er sich vorgenommen, mit dem Herumreisen, dem Tourleben, den nicht entspannenden Hotelübernachtungen, den manchmal zu hastigen Mahlzeiten und mit dem Leben aus dem Koffer aufzuhören.

All das sieht er nun mit seinem lachenden Auge. Das weinende Auge aber sieht den immensen Spaß, den dieses Leben auch gebracht hat, die vielen wunderbaren Erfahrungen und Erlebnisse, die auf immer im Gedächtnis bleiben werden. Und dazu die unzähligen schönen und bereichernden Begegnungen mit fabelhaften Künstlern, Veranstaltern und Medienleuten, von denen viele im Laufe der Zeit zu persönlichen Freunden wurden. Vor allem aber sieht Horst Schroth das Publikum, das ihn in all den Jahren so unfassbar treu begleitet hat, das mit ihm zusammen älter – um nicht zu sagen „alt und weise“ – geworden ist und von dem er sich in Dankbarkeit verabschieden will.

Horst Schroth geht in die „Schlusskurve“

Plakat und Foto: Birgit Schössow